Hochschule bleibt attraktiv für Internationale

Nach aktuellem Stand kommen diese aus Frankreich, Namibia, Spanien, Thailand, Taiwan, Brasilien und der Türkei. Zudem haben neun Austauschstudierende aus Spanien, Polen, Brasilien und China ihre Studienzeit in Offenburg spontan um ein weiteres Semester verlängert.

Dies kann als ein Beleg dafür gewertet werden, dass sich die internationalen Studierenden an der Hochschule Offenburg auch in Pandemiezeiten wie diesen gut aufgehoben fühlen. Die umfangreichen Angebote und Dienstleistungen des International Centers (INT) haben daran sicherlich ihren Anteil. Mit viel Engagement und Flexibilität ist es den Mitarbeitenden des INT, trotz der sich immer wieder ändernder Regelungen, in den vergangenen zwei Semestern gelungen, die Studierenden auch während der Pandemie intensiv zu betreuen und die zusätzlichen Schwierigkeiten für sie abzufedern:

So werden die internationalen Studierenden stets über neue, sie betreffende, Regelungen und Auflagen direkt informiert. Die Mitarbeitenden stehen per E-Mail, Telefon oder, wenn gewünscht, Zoom-Meeting  für persönliche Beratungen bereit. Vorbereitungsevents, Exkursionen und Veranstaltungen wurden, wann immer möglich, nicht abgesagt, sondern, entsprechend der jeweils bestehenden Regelungen, flexibel angepasst. Teilweise wurden sie in neuartigen Präsenzformaten, beispielsweise in kleinen Gruppen und mit entsprechenden Sicherheitsauflagen, durchgeführt. Wenn dies nicht möglich war, wurden sie online angeboten. So konnten zum Beispiel im Sommer 2020 noch einige Vorbereitungsevents und kleinere Exkursionen im Freien in Präsenz stattfinden. Andere Angebote des INT, wie beispielsweise der Deutsch-Sommersprachkurs, wurden komplett online umgesetzt.

Auch für die vielen internationalen Studierenden, die aufgrund von Konsulatsschließungen in ihren Heimatländern nicht rechtzeitig ein Visum für Deutschland erhielten und somit zum Studienstart nicht in Offenburg sein konnten, gab es eine Lösung. Die Regelungen und Unterrichtsformen, insbesondere in den internationalen Master-Studiengängen, wurden so angepasst, dass die betroffenen Studierenden ihr Studium bereits von zuhause aufnehmen konnten.  Viele Kurse wurden nicht nur online abgehalten sondern zusätzlich auch als Video zur Verfügung gestellt, sodass die Studierenden aus anderen Zeitzonen auch nicht an die jeweiligen Unterrichtszeiten gebunden waren.  

Selbst an geselligen Events, wie dem Nikolaustreffen oder dem Sprachen Café, konnten internationale Studierende aus aller Welt online teilnehmen. Diejenigen, die vor Ort waren, konnten auch Geschenktütchen mit vom Senior Service selbst gebackenen Plätzchen an der Hochschule abholen, welche die Online-Veranstaltung versüßten.

Damit die internationalen Studierenden vor Ort trotz Pandemie die schönen Plätze ihrer Umgebung kennenlernen und später als Erinnerung mit nach Hause nehmen können, informierte der Senior Service in einem Online-Event über Sehenswürdigkeiten und Aktivitäten in der Region, die auch unter den aktuellen Gegebenheiten besucht werden können beziehungsweise möglich sind. Als der erste Schnee im Schwarzwald gefallen war, informierte das INT über Möglichkeiten von Offenburg aus in den Schnee zu kommen. Ganz aktuell, bietet die Tutorin Marie Dietrich eine Schatzsuche mittels Instagram an, durch welche die internationalen Studierenden verschiedene Orte in Offenburg und Gengenbach selbständig kennenlernen können.